Auslachen, ausschließen, zuschlagen:Systematische Gewalt unter jungen Kindern

Ihr Nutzen

Konflikte gehören zum Alltag und das gemeinsame Finden von Lösungswegen zählt zu einer wichtigen persönlichen und sozialen Kompetenz. Konflikte können sich aber auch verfestigen und verselbstständigen: Schon junge Kinder können Gruppendynamiken entwickeln, in denen Einzelne wiederholt zur Zielscheibe von verbaler, emotionaler und physischer Aggression und Gewalt werden. Solche Fälle sensibel zu begleiten, kann Fachkräfte vor große Herausforderungen stellen. Im komplexen Kitaalltag sind Auslöser und Ablauf von Streitsituationen nicht immer transparent, pädagogische Maßnahmen können wirkungslos bleiben oder gewaltsames Verhalten unbeabsichtigt sogar verstärken und explosionsartige oder ausgeprägte Aggressionen können auch schlicht sprach- und ratlos machen.

Anhand von konkreten Situationen aus der Kitapraxis werden Herausforderungen und mögliche Lösungswege gemeinsam erarbeitet und reflektiert. Die Teilnehmenden sollen darin gestärkt werden, systematische Gewalt unter Kindern zu erkennen und deren Auflösung zu begleiten.

 






Seminarinhalt

  • Formen und Erkennungszeichen systematischer Aggression unter jungen Kindern
  • Kinder und Macht: Gewalt als Erweiterung kindlicher Handlungsräume
  • mögliche Ursachen und Verstärker von Aggressionen und Gewalt
  • pädagogische Handlungsmöglichkeiten im Umgang mit konfliktreichen Gruppengefügen





Termin
24.09.2019
9:00 Uhr - 16:00 Uhr
Seminar-Nr.
B-041-19DZ1
Referenten

Romy Schulze Projektmitarbeiterin MA Interkulturelle Kommunikation und Bildung

Ort
Stendal
Gebühr
119 € (inklusive Seminarunterlagen)

10%-Frühbucher-Rabatt bei Anmeldung bis 12 Wochen vor Seminar-Beginn

Bemerkungen
Der genaue Veranstaltungsort wird zeitnah bekannt gegeben.