Resilienz als Ressource in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen
Stärken erkennen und fördern

Ihr Nutzen

Resilienz ist die Kraft, mit der man es vom Boden wieder auf die Beine schafft. Der Begriff Resilienz umfasst alle Kräfte, die Menschen aktivieren, um das Leben in guten und schlechten Zeiten zu meistern. Die Psychologie nennt diese Fähigkeit, trotz widriger Bedingungen zu gedeihen, Resilienz – Widerstandsfähigkeit.
Kinder und Jugendliche der heutigen Generation, sind mit den vielfältigsten Herausforderungen, Belastungen und Ansprüchen ihrer Zeit konfrontiert.
Die hieraus möglicherweise entstehenden Folgen wie beispielsweise das Erleben von Vernachlässigung, Armut, Gewalt und Missbrauch führen bei den einen zu massiven Entwicklungsverzögerungen und Störungen, anderen jedoch gelingt es trotz allem eine erstaunlich positive Entwicklung zu durchlaufen.
Die Resilienzforschung stellt die These auf, dass seelische Schutzfaktoren existieren müssen, dass diese erlernbar sind und abhängig von Persönlichkeit und Umwelt variieren.
In Verbindung mit dem systemisch wachstumsorientierten Ansatz ist es vor allem für Fachkräfte der Kinder- und Jugendarbeit/-hilfe förderlich mit den Erkenntnissen und Ansätzen dieser Theorie in Kontakt zu kommen, um Lösungen und Ideen für die eigene Arbeit zu generieren.

Seminarinhalt

• Grundlagen der Resilienzforschung/Resilienzmodell
• Erkennen und Interpretieren von Resilienzfaktoren
• Möglichkeiten der Stärkung und Prozessbegleitung
• Konzepte und Rahmenbedingungen in der Kinder- und Jugendarbeit/-hilfe
• Peers und soziale Netzwerke
• Die Familie als Resilienzfaktor (Mehrgenerationenperspektive)
Termin
30.08.2017
09:30 - 16:30
Seminar-Nr.
3A-013-17
Referenten

Sebastian Schwerdfeger Psychologe, System. Berater/Familientherapeut und Coach

Ort
PBW GmbH Magdeburg
Gebühr
Gebühr: 99,00 € (für Absolvent*innen und Schüler*innen der Fachschulen Drübeck/Aschersleben 65,00 €) (inkl. Seminarunterlagen)
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