Entwicklung eines Schutzkonzeptes in der Kinder-, Jugend- und Behindertenhilfe

Ihr Nutzen

Ein Großteil aller sexuellen Übergriffe findet innerhalb von Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe bzw. der Behindertenhilfe statt. Eine Einrichtung ohne ein Schutzkonzept macht es potentiellen Sexualstraftäter*innen leicht. Ziel eines solchen Konzeptes ist es, die Menschen vor sexuellen Übergriffen zu schützen und ihnen einen klaren Handlungsplan an die Hand zu geben, der Orientierung im Arbeitsalltag gibt.

Ein Schutzkonzept zeigt konkrete Rahmenbedingungen für das Miteinander in der Einrichtung. Grenzwertige Situationen werden bewusst benannt und hierfür feste Regeln festgelegt. So können Unsicherheiten aus der Welt geschafft werden. Es beinhaltet zum Beispiel Kriterien für die Personalwahl, Bausteine für die Entwicklung eines sexualpädagogischen Konzeptes und einen festen Krisen- und Notfallplan, an dem Sie sich orientieren können. Das Schutzkonzept wird bei jedem Träger bzw. jeder Einrichtung anders aussehen, da örtliche Gegebenheiten, die Zielgruppe und die Konzeptionierung der Einrichtung individuell sind.

Seminarinhalt

  • Risikoanalyse
  • Krisen- und Konfliktmanagement
  • Personalverantwortung
  • Sexualpädagogisches Konzept
  • Qualifizierung
  • Evaluation
Termin
07.11.2019
9:00 - 16:00
Seminar-Nr.
A-083-19N
Referenten

Oliver Wolf Dipl. Soz.-Päd., Sex.-Päd., Paar- und Sexualberater, System. Berater/Supervisor/Therapeut (DGSF)

Ort
PBW GmbH Magdeburg
Gebühr
113,00€ (inkl. Seminarunterlagen)



10%-Frühbucher-Rabatt bei Anmeldung bis 12 Wochen vor Seminar-Beginn