Aufsichts- und Fürsorgepflicht in der Arbeit mit Menschen mit Beeinträchtigung - Rechtsfragen

Ihr Nutzen

In Einrichtungen der Eingliederungshilfe existiert in Abhängigkeit vom Aufsichtsbedarf und der vertraglichen Vereinbarung (Wohn-und Betreuungsvertrag bzw. Werkstattvertrag) eine Aufsichts- und Fürsorgepflicht rund um die Uhr.

Im Seminar werden neben den dafür geltenden rechtlichen Regelungen anhand von Praxisbeispielen Maßnahmen erläutert, die Unfälle bzw. Haftung für Verletzung der Aufsichtspflicht ausschließen sollen.


Seminarinhalt

1. Rechtliche Regelungen zur Aufsichts- und Fürsorgepflicht
  • Grundrechte der natürlichen Person, Freiheits- und Selbstbestimmungsrechte
  • Besonderheiten bei Menschen, die unter gesetzlicher Betreuung stehen
  • Die vertragliche Übernahme von Aufsichts- und Fürsorgepflichten
  • Haftung für Verletzung der Aufsichts- und Fürsorgepflicht
  • Rolle der Angehörigen/Betreuer*innen bei der Erfüllung der Aufsichtspflicht
  • Rechtsprechung
2. Präventionsmaßnahmen zur Unfall- und Haftungsvermeidung
  • Präventive Maßnahmen zur Schadens- und Haftungsvermeidung
  • Maßnahmeplan bei "Weglauftendenzen"
  • Notwendige Belehrungen, Wegetraining
  • Organisation von Ausflügen und Freizeiten
  • Aufsichts- und Fürsorgepflicht bei Arbeit und Beschäftigung (WfMB)
  • Einbeziehung der gesetzlichen Betreuer*innen

Termin
06.09.2019
09:00 - 16:00
Seminar-Nr.
C-011-19N
Referenten

Dr. Thomas Auerbach Dipl.-Jurist; Freiberuflicher Dozent

Ort
PBW GmbH, Wiener Straße 2, 39112 Magdeburg
Gebühr
109,00 € (inkl. Seminarunterlagen)

10%-Frühbucher-Rabatt bei Anmeldung bis 12 Wochen vor Seminar-Beginn