Anwendung freiheitsentziehender Maßnahmen in Pflege- und Betreuungseinrichtungen

Ihr Nutzen

Im Seminar werden unterschiedliche Varianten notwendiger und legaler Möglichkeiten freiheitsentziehender Maßnahmen hinsichtlich ihrer rechtlichen Regelungen dargestellt. Schwerpunkte liegen dabei sowohl auf den gesetzlichen Aufgaben der*des Betreuer*in(Genehmigungsvorbehalte) als auch auf den entsprechenden Rechtsgarantien der*des Betroffenen.
Berücksichtigung findet dabei auch das Spannungsfeld zwischen dem allgemeinen Freiheitsrecht der natürlichen Person und der in den genannten Einrichtungen vorhandenen Aufsichts- und Betreuungspflicht.

Seminarinhalt

1. Rechtlicher Rahmen zulässiger freiheitsentziehender Maßnahmen
  • Das allgemeine Freiheitsrecht des Grundgesetzes (Art. 2), Gesetzesvorbehalte
  • Aufsichtspflicht und Aufsichtspflichtverletzung
  • Zur Legitimation freiheitsentziehender Maßnahmen
  • Freiheitsentziehende Maßnahmen in nicht geschlossenen Einrichtungen
  • Zivilrechtliche und öffentlich-rechtliche Unterbringung
  • Allgemeine Aufgaben der*des gesetzlichen Betreuer*in bei der Anwendung freiheitsentziehender Maßnahmen
2. Voraussetzungen und Rechtsgarantien der Anwendung freiheitsentziehender Maßnahmen
  • Freiheitsentziehende Maßnahmen in nicht geschlossenen Einrichtungen (§ 1906 Abs.4 BGB)
  • Anforderungen an die Einwilligung, Dokumentation
  • Genehmigungspflichten, Notstandshandlungen
  • Beendigung der freiheitsentziehenden Maßnahme durch den*die Betreuer*in
  • Rechtsprechungsübersicht zu freiheitsentziehenden Maßnahmen

Dieses Seminar behandelt nicht die Besonderheiten im Krankenhaus, sondern bezieht sich auf den Heimbereich!

Termin
18.10.2019
09:00 - 16:00
Seminar-Nr.
C-024-19P
Referenten

Dr. Thomas Auerbach Dipl.-Jurist; Freiberuflicher Dozent

Ort
PBW GmbH, Wiener Straße 2, 39112 Magdeburg
Gebühr
109,00 € (inkl. Seminarunterlagen)

10%-Frühbucher-Rabatt bei Anmeldung bis 12 Wochen vor Seminar-Beginn