Aufgaben der gesetzlichen Betreuung - Abgrenzungsproblematik der Zuständigkeiten zwischen Betreuer*innen und sozialen Einrichtungen und Diensten

Ihr Nutzen

Häufig existieren in Einrichtungen der sozialen Arbeit, in denen sich Betreute aufhalten, Unklarheiten darüber, über welche Aufgaben und Befugnisse ein*e gesetzliche*r Betreuer*in denn tatsächlich verfügt und für welche Angelegenheiten die Einrichtung zuständig ist. Um Missverständnisse auszuräumen und gegenseitigen Vorwürfen vorzubeugen, wird im Seminar anhand verschiedener Aufgabenbereiche einer Betreuung eine Kompetenzabgrenzung zwischen den Mitarbeitern*innen der Einrichtung einerseits und den Aufgaben des*r gesetzlichen Betreuers*in andererseits vorgenommen.

Seminarinhalt

1. Die notwendigen rechtlichen Regelungen zur Abgrenzung

  • Anforderungen an die Person des*der gesetzlichen Betreuer*in
  • Grundsatz der persönlichen Betreuung
  • Einwilligungs- und Genehmigungsvorbehalte, Geschäftsfähigkeit der*des Betreuten
  • Vorrang des freien Willens der*des Betreuten, Selbstbestimmungsrecht
  • Soziale Betreuung als Aufgabe von Einrichtungen und Diensten

2. Abgrenzung der Aufgaben im Rahmen einzelner Aufgabenkreise

  • Vermögenssorge, Verwaltung von Barbeträgen, Geldanlagen
  • Aufenthaltsbestimmung, Genehmigungspflichten für freiheitsentziehende
  • Maßnahmen
  • Aufsichtspflicht, Haftung für Verletzung von Aufsichtspflichten
  • Gesundheitssorge, Zustimmung zu medizinischer Behandlung, Arztbesuch
  • Behördenangelegenheiten, Antragswesen, Widerspruchsverfahren
  • Erledigung von Besorgungen, Umgang mit der Post von Betreuten
Termin
26.09.2019
09:00 - 16:00
Seminar-Nr.
A-007-19P
Referenten

Dr. Thomas Auerbach Dipl.-Jurist; Freiberuflicher Dozent

Ort
PBW GmbH, Wiener Straße 2, 39112 Magdeburg
Gebühr
109,00 € (inkl. Seminarunterlagen)

10%-Frühbucher-Rabatt bei Anmeldung bis 12 Wochen vor Seminar-Beginn