Einfachste Maßnahmen der häuslichen Krankenpflege in Einrichtungen der Eingliederungshilfe

Ihr Nutzen

Ein Rundschreiben der LIGA der Freien Wohlfahrtspflege in Sachsen-Anhalt e.V. informierte im August 2015 zur Rechtsprechung des Bundessozialgerichts zu drei Entscheidungen, die für Pflegeleistung in der häuslichen Versorgung in der Eingliederungshilfe weitreichende Veränderungen bedeuten.

Ich zitiere:

In den drei Entscheidungen vom 25. Februar 2015 (Az.: B 3 KR 10/14 R und B 3 KR 11/14 R) und vom  22. April 2015 (Az.: B 3 KR 16/14 R) stellte das Bundessozialgericht fest, dass zwar stationäre Einrichtungen der Eingliederungshilfe geeignete Orte i. S. d. § 37 SGB V sind und das diese Einrichtungen grundsätzlich nicht zur Erbringung medizinischer Behandlungspflege verpflichtet sind (es sei denn, es besteht eine vertragliche Pflicht hierzu). Sogenannte „einfachste Maßnahmen“ der häuslichen Krankenpflege, für die es keiner besonderen medizinischen Sachkunde oder medizinischer Fähigkeiten bedarf, müssten aber von der Einrichtung selbst erbracht werden. Ausdrücklich nannte das Bundessozialgericht als einfachste Maßnahmen alle Tätigkeiten in der Überschrift.

Als Dozentin für Pflegeberufe bin ich der Meinung dass diese Tätigkeiten nur verantwortungsvoll durchgeführt werden können MIT medizinisch-pflegerischer Sachkunde. Daher meine Seminarthemen





Seminarinhalt

  • Richten undThrombosestrümpfe Gabe von Medikamenten
  • Einreiben von Salben – Theorie Übersicht Pneumonie- und Intertrigoprophylaxe
  • Verabreichen von Bädern – Theorie Übersicht Infektionsprophylaxe bei der Körperpflege
  • Thrombosestrümpfe – Theorie Überblick Thromboseprophylaxe und praktische Übung



Termin
26.10.2017
09:00 - 16:00
Seminar-Nr.
4G-051-17E1
Referenten

HP Raphaela Horvath Dozentin für Pflegeberufe, exam. Krankenschwester, Heilpraktikerin und Psychotherapeutin HPG

Ort
Bodelschwingh-Haus Wolmirstedt Stiftung, Bleicher Weg 1, 39326 Wolmirstedt
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