Umgang mit Aggressivität in der Arbeit mit geistig, psychisch und seelisch beeinträchtigten Menschen
Prävention vor Deeskalation

Ihr Nutzen

Jede*r Mitarbeiter*in hat in Bezug auf Verhaltensauffälligkeiten eine individuelle Sichtweise und auch andere Wahrnehmung. Wenn wir über das Verhalten von Menschen einer speziellen Personengruppe sprechen, die psychisch krank ist oder eine seelische Behinderung hat, kann nicht außer Acht gelassen werden, dass jede menschliche Lebensäußerung auch in einem individuellen Gesamtkontext steht und auch nur in seiner Ganzheitlichkeit verstanden werden sollte (auch wenn es sich um Verhalten handelt, welches uns zwanghaft bzw. bedrohlich erscheint oder als Selbst- bzw. Fremdaggressionen auftritt).

Dieses Seminar versucht hier einen ganzheitlichen Blick zu verdeutlichen, Krisensituationen zu analysieren und Umgangskonzepte zu besprechen.
Das Ziel ist es, dass Mitarbeitende in der Assistenz und Betreuung im Umgang mit schwierigen Situationen etwas mehr Sicherheit und Handlungskompetenz erhalten, tragfähige Umgangskonzepte für den Alltag entwickeln können, damit alle Krisenbeteiligten Entlastung finden.

Seminarinhalt

  • Wenn Verhalten auffällt – Situation von Assistenten und Betreuern
  • Lebenssituation von Menschen mit Behinderungen und Auffälligkeiten
  • Systemische Betrachtung von grenzüberschreitenden Verhalten
  • Erörterung und Entwicklung von Herangehensweisen im Betreuungsalltag
  • Prävention, Deeskalation und Intervention in Spannungssituationen
  • Ein Umgangskonzept, als Methode zu einem angemessenen Miteinander
Termin
03.05.2018
09:00 - 16:00
Seminar-Nr.
A-061-18P
Referenten

Olaf Kops Dipl.-Psychologe

Ort
PBW Magdeburg, Wiener Straße 2, 39112 Magdeburg
Gebühr
103,00 € (für Absolvent*innen und Schüler*innen der Fachschulen Drübeck/Aschersleben 25% Rabatt) (inkl. Seminarunterlagen)