Rechtssicherer Umgang mit Patientenverfügung bzw. Vorsorgevollmacht

Ihr Nutzen

Das Seminar richtet sich an Pflegefachkräfte und Leitungskräfte aus allen Pflege- und Betreuungseinrichtungen der Alten- und Eingliederungshilfe.

Immer häufiger werden Mitarbeiter*innen in Pflege- und Betreuungseinrichtungen mit dem Vorhandensein von Vorsorgevollmachten (VV) und Patientenverfügungen (PV) konfrontiert. Dabei existieren Unsicherheiten im Umgang mit diesen Dokumenten und deren Verbindlichkeit.

Im Seminar werden die Anforderungen hinsichtlich der Wirksamkeit dieser Dokumente anhand von exemplarischen Beispielen erläutert und gezeigt, welche Bedeutung die inhaltlichen Festlegungen für die Mitarbeiter*innen haben.





Seminarinhalt

1. Inhaltliche und formelle Anforderungen
  • Notwendigkeit und Bedeutung von VV und PV
  • Formelle Anforderungen
  • Alternative: die gesetzliche Betreuung
  • Gesetzliche Regelungen zur Patientenverfügung (§§ 1901a ff. BGB)
  • „Koppelung“ der Vorsorgevollmacht mit der Patientenverfügung und deren rechtliche Bedeutung
  • Aktuelle Rechtsprechung des BGH zur „Bestimmtheit“ einer Patientenverfügung
  • Konsequenzen für das Handeln von Betreuern, Ärzten und Pflegekräften

2. Umgang mit Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht
  • Medizinische Behandlung einwilligungsunfähiger Patient*innen
  • Entbindung von der ärztlichen Schweigepflicht
  • Umgang mit VV bei Anwendung freiheitsentziehender Maßnahmen
  • Umgang mit VV in sonstigen Bereichen: Behördenangelegenheiten, Aufenthaltsbestimmung, Vermögenssorge





Termin
20.03.2018
09:00 - 16:00
Seminar-Nr.
C-022-18P
Referenten

Dr. Thomas Auerbach Dipl.-Jurist; Freiberuflicher Dozent

Gebühr
99,00 € (für Absolvent*innen und Schüler*innen der Fachschulen Drübeck/Aschersleben 25% Rabatt) (inkl. Seminarunterlagen)
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