Mit SIS und Risikomatrix rechtssicher dokumentieren - Fehlervermeidung mit System

Ihr Nutzen

Eine rechtssichere Dokumentation bedeutet, nachweisbar zu machen, dass ein eingetretener Gesundheitsschaden nicht der Einrichtung bzw. dessen Personal angelastet werden kann.

Die für das Strukturmodell des BMG und die darin enthaltene SIS getroffenen Aussagen zur Rechtssicherheit gelten nur bei deren Verwendung. Zudem ist dann bei Umstellung auf das neue System eine einrichtungsinterne Überprüfung und gegebenenfalls Anpassung bestehender Regelungen des Qualitätsmanagements vorzunehmen.

Es ist davon abzuraten, auf eigene Faust Veränderungen am Modell vorzunehmen, denn nur bei Einhaltung des SIS-Systems kann die Einrichtung die rechtssichere Anwendung im Schadensfall für sich reklamieren und sich damit entlasten.

Aus rechtlicher Sicht erläuterungswürdig sind weiterhin die Dokumentation der Behandlungspflege und die Risikomatrix der SIS, da davon fehleranfällige Bereiche erfasst werden.

Im Seminar geht es nicht allein um Fragen zivil- und strafrechtlicher Haftung, sondern um Abläufe, welche im Alltagsgeschehen der Einrichtung ein besonderes Risiko darstellen, Patientenbedürfnissen zuwiderlaufen oder unzulässig einschränken und daher immer wieder kritisch reflektiert werden müssen, um bereits im Vorfeld aktive Fehler- und Schadensvermeidung zu betreiben, wird mit Praxisbeispielen erläutert.






Seminarinhalt


  • Doku der Behandlungspflege
  • Risikomatrix der SIS
  • Zivil- und Strafrechtliche Haftung
  • Risikoanfällige Abläufe innerhalb der Einrichtung
  • Fehler- und Schadensvermeidung
  • Praxisbeispiele





Termin
28.08.2018
10:00 - 17:00
Seminar-Nr.
C-033-18P
Referenten

Petra Sadjadi-Laridjani Rechtsanwältin

Ort
Magdeburg
Gebühr
99,00 € (für Absolvent*innen und Schüler*innen der Fachschulen Drübeck/Aschersleben 25% Rabatt) (inkl. Seminarunterlagen)
Bemerkungen
Zielgruppe: Pflegekräfte aus der ambulanten, teilstationären und stationären Pflege.




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