Aufgaben der gesetzlichen Betreuung - Abgrenzungsproblematik der Zuständigkeiten zwischen Betreuer*innen und sozialen Einrichtungen und Diensten

Ihr Nutzen

Häufig existieren in Einrichtungen der sozialen Arbeit, in denen sich Betreute aufhalten, Unklarheiten darüber, über welche Aufgaben und Befugnisse ein*e gesetzliche*r Betreuer*in denn tatsächlich verfügt und für welche Angelegenheiten die Einrichtung zuständig ist. Um Missverständnisse auszuräumen und gegenseitigen Vorwürfen vorzubeugen, wird im Seminar anhand verschiedener Aufgabenbereiche einer Betreuung eine Kompetenzabgrenzung zwischen den Mitarbeitern*innen der Einrichtung einerseits und den Aufgaben des*r gesetzlichen Betreuers*in andererseits vorgenommen.

Seminarinhalt

1. Die notwendigen rechtlichen Regelungen zur Abgrenzung

  • Anforderungen an die Person des gesetzlichen Betreuers
  • Grundsatz der persönlichen Betreuung
  • Einwilligungs- und Genehmigungsvorbehalte, Geschäftsfähigkeit von Betreuten
  • Vorrang des freien Willens des Betreuten, Selbstbestimmungsrecht
  • Soziale Betreuung als Aufgabe von Einrichtungen und Diensten

2. Abgrenzung der Aufgaben im Rahmen einzelner Aufgabenkreise

  • Vermögenssorge, Verwaltung von Barbeträgen, Geldanlagen
  • Aufenthaltsbestimmung, Genehmigungspflichten für freiheitsentziehende
  • Maßnahmen
  • Aufsichtspflicht, Haftung für Verletzung von Aufsichtspflichten
  • Gesundheitssorge, Zustimmung zu medizinischer Behandlung, Arztbesuch
  • Behördenangelegenheiten, Antragswesen, Widerspruchsverfahren
  • Erledigung von Besorgungen, Umgang mit der Post von Betreuten




Termin
03.09.2018
09:00 - 16:00
Seminar-Nr.
A-007-18P
Referenten

Thomas Dr. Auerbach Dipl.-Jurist; Freiberuflicher Dozent

Ort
PBW Magdeburg, Wiener Straße 2, 39112 Magdeburg
Gebühr
99,00 € (für Absolvent*innen und Schüler*innen der Fachschulen Drübeck/Aschersleben 25% Rabatt) (inkl. Seminarunterlagen)