"Es war einmal..." - Märchentherapie und Biografiearbeit

Ihr Nutzen

Märchen sind Teil unserer Biografie, sie begleiten uns generationsübergreifend ein ganzes Leben lang und unterstützen damit die tiefen Kindheitserinnerungen.

Wer wollte als Kind nicht Fee sein und zaubern können, Held sein und große Abenteuer erleben? Wer hat nicht mit den Figuren der Märchen mitgefiebert und die Geschichten geliebt, weil es am Ende immer gut ausging, das Gute immer siegte? Märchen sind unterhaltsam und phantasiereich, haben eine Moral und vermitteln auf märchenhafte Weise Normen und Werte.

Märchen und Mythen erzählen von Gefühlen. Sie spiegeln tiefe menschliche Sehnsüchte, soziale Verhältnisse und Geschlechterdifferenzen. Man denke nur an den „Stuwwelpeter“ oder „Max und Moritz“.

Märchen bieten Lösungsmöglichkeiten für Konflikte und bedrohliche Situationen, die in der eigenen Lebensrealität hilfreich waren und sind. Märchen sprechen unsere imaginative Ebene an, sie haben durch ihre tiefe Kindheitserfahrung eine Nähe zum Traum und zu unbewussten Prozessen im Allgemeinen.




Seminarinhalt

-          Wichtige Märchen der Kindheit, die zu uns in Bildern und Symbolen sprechen

-          Märchenarbeit und Selbsterfahrung

-          Die Auseinandersetzung mit der Heldenreise beim Zuhören, Lesen und Erzählen

-          Vorliebe für Märchen und Deutungsmöglichkeiten

-          Unterstützung für der Auswahl der Märchenarbeit für demente und nicht-demente Menschen

  • Denksport und Gedächtnistraining: Gemeinsam ein Märchen erzählen
  • Märchentherapie und künstlerisches Gestalten für demente Menschen verbinden

-          Arbeiten mit Märchen-Karten

-          Märchen und Trauerarbeit in der Altenhilfe


Termin
05.04.2017
09:00 - 16:00
Seminar-Nr.
4G-053-17E2
Referenten

HP Raphaela Horvath Dozentin für Pflegeberufe, exam. Krankenschwester, Heilpraktikerin und Psychotherapeutin HPG

Ort
Lutherstadt Wittenberg
Gebühr
89,00 €
Dieses Seminar kann nicht mehr gebucht werden.