Auswirkungen des 2. Pflegestärkungsgesetzes (PSG II) auf Pflegebedürftige mit Demenz

Ihr Nutzen

Bis 2016 erhielten Pfl egebedürftige ohne einen erheblichen Grundpflegebedarf nur dann SGB XI-Leistungen, wenn sie als „Person mit eingeschränkter Alltagskompetenz nach § 45 a SGB XI“ eingestuft wurden. Seit 2017 fällt die PEA-Einstufung weg, da kognitive Beeinträchtigungen und auffällige Verhaltensweisen in den Modulen des neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs erfasst
werden. Die Umstellung von Pfl egestufe auf Pflegegrade löst unter den Betroffenen Unsicherheit und Fragen aus. Daher müssen Pflegekräfte in der Lage sein, die neu geregelten Unterstützungs- und Entlastungsleistungen für Demenzkranke transparent darzustellen und Ängste vor Leistungskürzung abzubauen.

Mit dem Wegfall der PEA-Einschätzung bei der Begutachtung geht der Einrichtung gleichzeitig ein wichtiges Instrument für die Pflegeplanung verloren. Das geänderte Begutachtungsverfahren erfordert eine neue Herangehensweise an die Pflegeplanung und -dokumentation entlang der verschiedenen Module des neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs. Fehler in der Umsetzung können zu Schadensfällen und rechtlichen Konsequenzen führen.

Seminarinhalt

• PEA-Kriterien im neuen Pflegebedürftigkeitsbegriff
• Das neue Punktesystem im Begutachtungsverfahren
• Leistungsvergleich ambulant – stationär
• Keine Angst vor Heimentgelterhöhung
• Einsatz von zusätzlichen Betreuungskräften ambulant/stationär
• Rechtliche Aspekte im Umgang mit Demenzkranken
• Fragen rund um rechtliche Betreuung, Heimunterbringung, Sozialhilfe
Termin
23.08.2017
10:00 - 17:00
Seminar-Nr.
4A-020-17
Referenten

Petra Sadjadi-Laridjani Rechtsanwältin

Ort
PBW GmbH Magdeburg
Gebühr
Gebühr: 99,00 € (für Absolvent*innen und Schüler*innen der Fachschulen Drübeck/Aschersleben 65,00 €) (inkl. Seminarunterlagen)
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