Anwendung freiheitsentziehender Maßnahmen in Pflege- und Betreuungseinrichtungen

Ihr Nutzen

Im Seminar werden unterschiedliche Varianten notwendiger und legaler Möglichkeiten freiheitsentziehender Maßnahmen hinsichtlich ihrer rechtlichen Regelungen dargestellt. Schwerpunkte liegen dabei sowohl auf den gesetzlichen Aufgaben der Betreuerin/des Betreuers (Genehmigungsvorbehalte) als auch auf den entsprechenden Rechtsgarantien des Betroffenen.
Berücksichtigung fi ndet dabei auch das Spannungsfeld zwischen dem allgemeinen Freiheitsrecht der natürlichen Person und der in den genannten Einrichtungen vorhandenen Aufsichts- und Betreuungspflicht.

Seminarinhalt

Der rechtliche Rahmen zulässiger freiheitsentziehender Maßnahmen
• Das allgemeine Freiheitsrecht des Grundgesetzes (Art. 2), Gesetzesvorbehalte
• Aufsichtspflicht und Aufsichtspflichtverletzung
• Zur Legitimation freiheitsentziehender Maßnahmen
• Freiheitsentziehende Maßnahmen in nicht geschlossenen Einrichtungen
• Zivilrechtliche und öffentlich-rechtliche Unterbringung
• Allgemeine Aufgaben des*r gesetzlichen Betreuers/Betreuerin bei der Anwendung freiheitsentziehender Maßnahmen
Voraussetzungen und Rechtsgarantien der Anwendung freiheitsentziehender Maßnahmen
• Freiheitsentziehende Maßnahmen in nicht geschlossenen Einrichtungen (§ 1906 Abs.4 BGB)
• Anforderungen an die Einwilligung, Dokumentation
• Genehmigungspfl ichten, Notstandshandlungen
• Beendigung der freiheitsentziehenden Maßnahme durch den/die Betreuer*in
• Rechtsprechungsübersicht zu freiheitsentziehenden Maßnahmen



Termin
01.09.2017
09:00 - 16:00
Seminar-Nr.
4A-014-17
Referenten

Dr. Thomas Auerbach Dipl. Jurist

Ort
PBW GmbH Magdeburg
Gebühr
Gebühr: 99,00 € (für Absolvent*innen und Schüler*innen der Fachschulen Drübeck/Aschersleben 65,00 €) (inkl. Seminarunterlagen)
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