Was macht ein*e gesetzliche*r Betreuer*in
Zur Abgrenzung der Zuständigkeit zur Leistungsverpflichtung sozialer Einrichtungen

Ihr Nutzen

Häufig existieren in Einrichtungen der sozialen Arbeit, in denen sich Betreute aufhalten, Unklarheiten darüber, über welche Aufgaben und Befugnisse ein*e gesetzliche*r Betreuer*in denn tatsächlich verfügt und für welche Angelegenheiten die Einrichtung zuständig ist. Um Missverständnisse auszuräumen und gegenseitigen Vorwürfen vorzubeugen, wird im Seminar anhand verschiedener Aufgabenbereiche einer Betreuung eine Kompetenzabgrenzung zwischen den Mitarbeitern*innen der Einrichtung einerseits und den Aufgaben des*r gesetzlichen Betreuers*in andererseits vorgenommen.

Seminarinhalt

Die für die Abgrenzungsproblematik notwendigen rechtlichen Regelungen
• Anforderungen an die Person des gesetzlichen Betreuers
• Einwilligungs- und Genehmigungsvorbehalte, Geschäftsfähigkeit des Betreuten
• Vorrang des freien Willens des Betreuten, Selbstbestimmungsrecht
• Soziale Betreuung als Aufgabe von Einrichtungen und Diensten
Abgrenzung der Aufgaben im Rahmen einzelner Aufgabenkreise
• Vermögenssorge, Verwaltung von Barbeträgen, Geldanlagen
• Aufenthaltsbestimmung, Genehmigungspflichten für freiheitsentziehende Maßnahmen
• Aufsichtspflicht, Haftung für Verletzung von Aufsichtspflichten
• Gesundheitssorge, Zustimmung zu medizinischer Behandlung, Arztbesuch
• Behördenangelegenheiten, Antragswesen, Widerspruchsverfahren
• Erledigung von Besorgungen, Umgang mit der Post des Betreuten



Termin
15.09.2017
09:00 - 16:00
Seminar-Nr.
4A-011-17
Referenten

Dr. Thomas Auerbach Dipl. Jurist

Ort
PBW GmbH Magdeburg
Gebühr
Gebühr: 99,00 € (für Absolvent*innen und Schüler*innen der Fachschulen Drübeck/Aschersleben 65,00 €) (inkl. Seminarunterlagen)
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