Behandlungspflege im Licht des 2. Pflegestärkungsgesetzes (PSG II)

Ihr Nutzen

Auch wenn der neue Pfl egebedürftigkeitsbegriff gegenwärtig im Fokus der Pfl egeeinrichtungen steht, so darf ein wichtiger Bereich nicht vernachlässigt werden: die Behandlungspflege.
Nach wie vor wird die Behandlungspflege im Heim einen Bedeutungszuwachs erfahren. Hierauf wurde bereits auf der Ausbildungsseite reagiert und die Altenpflegeausbildung mit der Krankenpflege verzahnt.

Kein Heimbereich ist risikoanfälliger als die Behandlungspflege! Nur eine sauber geführte Dokumentation wird im Zweifelsfall belegen können, dass ein eingetretener Dekubitus nicht auf Pflegemängel zurückzuführen ist.
Aufgrund der Einführung des neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs werden unter dem Stichwort „Strukturierte Informationssammlung“ auch die Anforderungen an eine verlässliche Pflegedokumentation geregelt. Ob diese wirklich rechtssicher ist, hängt von einer korrekten Risikoeinschätzung der dokumentierten Maßnahmen durch die Pflegefachkraft ab.
Auch künftig wird innerhalb der neu geregelten MDK-Prüfung die Behandlungspflege, der erforderliche Personaleinsatz, der Umgang mit Medikamenten und das Schnittstellenmanagement im Zentrum der Aufmerksamkeit stehen.

Seminarinhalt

• Im Seminar wird aufgezeigt, welche formalen und rechtlichen Aspekte zu beachten sind, um Risiken im Rahmen der medizinischen Versorgung zu minimieren.
Termin
06.09.2017
10:00 - 17:00
Seminar-Nr.
4A-006-17
Referenten

Petra Sadjadi-Laridjani Rechtsanwältin

Ort
PBW GmbH Magdeburg
Gebühr
Gebühr: 99,00 € (für Absolvent*innen und Schüler*innen der Fachschulen Drübeck/Aschersleben 65,00 €) (inkl. Seminarunterlagen)
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